Meditation & Erfolg – Warum wir meditieren sollten

die erfolgreichsten Menschen der Welt wie z.B.:

Steve Jobs, Jeff Weiner, Ray Dalio, Joe Rogan, Paul McCartney, Lena Dunham, Tony Robbins und Michael Jordan – um nur einen kleinen Auszug zu nennen, meditieren…

aber warum?

Woher kommt das steigende Bedürfnis nach innerer Harmonie und Ausgeglichenheit.

Welche Auswirkungen hat regelmäßige Meditation auf unser tägliches Leben?

Wird man dadurch wirklich ruhiger, entspannter, ausgeglichener, fokussierter, glücklicher und resultierend daraus auch erfolgreicher?

Meine persönliche Einschätzung und Meinung lautet: Ja!

Warum Meditation?

Das Thema Meditation, Buddhismus, Spiritualität, Selbstfindung und so weiter ist euch wahrscheinlich nicht entgangen und begegnet euch sehr wahrscheinlich jeden Tag irgendwo, zum Beispiel Jetzt.

Schon seit ich klein bin habe ich eine Schwäche für Themen dieser Art.

Irgendwo fühlen sich die Praktiken und Lehren des Hinduismus, Buddhismus und Daoismus für mich richtig an. Das Interesse um das Thema Meditation und um die Wissenschaft dahinter begleitet mich also schon seit Jahren.

Um ehrlich zu sein ist die Praxis der Meditation sogar ein wesentlicher Bestandteil meines bisherigen “Erfolgs” (eher Wohlbefindens), privat wie beruflich.

Hätte ich im Alter von 15 Jahren schon damit angefangen, wären mir wahrscheinlich etliche negative und unangenehme Situationen erspart geblieben – und das ist auch unter anderem ein Grund für dieses Video.

Welche Auswirkungen hat Meditation auf unser tägliches Leben?

Um zu zeigen, dass Meditation langfristig, positive und messbare Auswirkungen auf die Gehirnstruktur und das eigene Wohlbefinden hat, habe ich mich neben den Überlieferungen von Buddha oder buddhistischen Mönchen, insbesondere mit aktuellen Studien und wissenschaftlichen Arbeiten auseinandergesetzt.

Ihr könnt also alle Fakten der positiven Auswirkungen von Meditation die euch ich euch in diesem Artikel (bzw. Video) zusammengefasst habe, im Nachgang nochmal ausführlich online nachlesen.

Neben meinen persönlichen Präferenzen liegt es mir nämlich am Herz, eventuell auch Menschen zu erreichen die dem Thema etwas skeptisch gegenüberstehen und Meditation vielleicht deshalb noch nicht ausprobiert haben.

Studie der Harvard Medical School: Wie Meditation die Gehirnstruktur beeinflussen kann

Die meiner Meinung nach interessanteste Studie wurde bereits im Nov. 2012 von der Harvard Medical School online veröffentlicht.

Ihr findet den Bericht hier im Artikel bzw. Video verlinkt und auch in der Beschreibung:

https://news.harvard.edu/gazette/story/2012/11/meditations-positive-residual-effects/

Dort wird nachgewiesen, dass bereits ein 8-Wochen Meditationstraining, messbare und positive Auswirkungen auf die funktionsweise des Gehirns und auf unser tägliches Wohlbefinden hat.

Wissenschaftler der Harvard Medical School arbeiteten zusammen mit dem Massachusetts General Hospital, der Boston University und weiteren Forschungseinrichtungen, um Effekte von unterschiedlich, praktizierten Meditationsarten zu untersuchen.

In der Studie wurden 2 Meditationsarten untersucht:

  • Achtsamkeits-Meditation
  • Mitgefühlsmeditation

welche jeweils unterschiedliche Auswirkungen auf die Amygdala hatten.

Was ist die Amygdala?

Die Amygdala ist ein Teil des limbischen Systems in unserem Gehirn, und spielt allgemein eine wichtige Rolle bei der emotionalen Bewertung und Wiedererkennung von Situationen sowie der Analyse möglicher Gefahren (Credits gehen an Wikipedia).

https://de.wikipedia.org/wiki/Amygdala

Die Studie besagt und bestätigt, dass über mehrere Jahre praktiziertes Meditationstraining die Gehirnstruktur verändert und es ermöglicht die eigenen Emotionen zu verstehen und zu regulieren. Wenn also im alltäglichen oder im beruflichen Leben eine Situation eintrifft, die uns emotional belastet – können wir darauf bedachter und “gechillter” reagieren.

Was bewirkt Meditation?

Meditation steigert das eigene Wohlbefinden, sorgt also für ein entspanntes, angenehmes und stressfreies Leben, für uns selbst und für andere.

Zudem kann Meditation helfen gegen:

  • Müdigkeit
  • Depressionen
  • Traurigkeit
  • Niedergeschlagenheit

und auch bei Demotivation.

Wie funktioniert Meditation?

Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Meditationsarten. Die weltweit Bekanntesten Arten stelle ich euch in einem anderen Artikel bzw. Video vor.

Empfehlung: Jeder sollte für sich selbst herausfinden welche Art oder Praktik am besten zu ihm passt. Probieren geht über studieren 😉

Die einfachste Art und Übung ist meiner Meinung nach aber die Sitzmeditation.

Hier meine 3-Schritte-Anleitung für die Sitzmeditation:

Schritt 1: Entspannte Sitzposition einnehmen

Wähle eine für dich entspannte Sitzposition. Ich persönlich nutze für die tägliche Meditation einen Mediationshocker (für einen geraden Rücken und Energiefluss), ein Sitzkissen oder eine Matte ist aber auch sehr gut geeignet.

Wichtig ist, dass du in der jeweiligen Position 10 – 30 Minuten bequem verweilen kannst.

Schritt 2: Achtsames Atmen

“Atem ist leben”

Um innerlich ruhig zu werden, bedarf es eines ruhigen Atems. Die Aufmerksamkeit sollte idealerweise auf der Ein- und Ausatmung liegen. Zudem empfiehlt es sich die auftretenden Gefühle im Körper bewusst zu spüren und zuzulassen.

Schritt 3: Gedanken und Gefühle sein lassen

Während du die Aufmerksamkeit auf deinen Atem lenkst, werden vermutlich Gefühle und Gedanken auftauchen. Eine häufige unangenehme Verhaltensweise besteht im “Versuch des Nichtdenkens”. Versuche nicht, das Denken los zu werden. Versuche eher, alles was du fühlst oder denkst zuzulassen – ohne zu bewerten was passiert. Egal welche Empfindungen, Gedanken oder Konzepte über die dich Selbst und über die Welt in deinen Sinn kommen, lass sie kommen und gleichzeitig gehen.

Wichtig:

Meditation ist eine Übung. Gib dir selbst Zeit genug Zeit um zu lernen. Die Fähigkeit Innerlich ruhig zu werden, nicht zu denken und tiefe Entspannung wahrzunehmen geschieht nicht von heute auf morgen.

Täglich 10 Minuten, 30 Tage lang reichen aus – und dann sieh selbst wie du dich fühlst.

Weitere Artikel / Inhalte  zum Thema Meditation

Forbes: https://www.forbes.com/sites/quora/2017/05/15/the-effects-of-meditation-on-the-brain/#1f4cfbb12ddb

Spiegel: http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/digitale-ablenkung-meditation-als-selbstverteidigung-durch-die-nase-a-1241202.html

ARD (Podcast): https://classic.ardmediathek.de/radio/radioReportage/Meditation-Vom-Stillsitzen-und-der-Such/Bayern-2/Audio-Podcast?bcastId=47284568&documentId=54267556